Intervention: Scheunentor (2026)
Interaktion: Scheunentor ist ein ortsbezogenes Kunstprojekt von Jutta Obenhuber im öffentlichen Raum von Wiesbaden-Kloppenheim. Ausgangspunkt sind zwei bestehende Scheunentore im Ortskern von Kloppenheim – die sogenannte Heimatscheune und eine ehemalige Pferdepension -, welche von der Künstlerin für einen begrenzten Zeitraum bearbeitet werden.
Das Projekt versteht sich als Interaktion in einen funktionalen alltäglichen Kontext. Durch die künstlerische Setzung werden die Tore aus ihrer rein praktischen Nutzung herausgelöst und als Bildträger, Wahrnehmungsfläche und Projektionsort neu lesbar. Dabei bleibt der Bezug zum Ort, seiner Geschichte und Nutzung bewusst erhalten.
“Mich interessiert die Frage, wie sich Malerei aus ihrer traditionellen Form als Tafelbild heraus in den gesellschaftlichen Raum erweitern lässt.
Die Scheunentorbilder sind für mich ein Weg, Malerei über den Bildträger hinaus zu denken – als etwas, das sich aus der Struktur des Ortes selbst entwickelt.” Jutta Obenhuber
Das Projekt bewegt sich an der Schnittstelle von Bild, Raum und Öffentlichkeit. Es ist im Alltag sichtbar und zugänglich. Die Interaktion entsteht aus der Situation vor Ort und entfaltet ihre Wirkung im Spannungsfeld zwischen landwirtschaftlichem Umfeld, dörflicher Struktur und zeitgenössischer Kunst.
Streifen bilden ein zentrales Prinzip im Werk von Jutta Obenhuber. Sie erscheinen als wiederkehrende Struktur, die nicht nur auf der Bildfläche entsteht, sondern aus Material, Rhythmus und Wiederholung entwickelt wird. In den Scheunentorbildern greifen farbig bemalte Holzlatten die vorhandene Konstruktion der Tore auf und machen deren Gliederung sichtbar.
Die Farbigkeit orientiert sich häufig an den Grundfarben und deren Variationen. In der Tradition von Minimal Art und Farbfeldmalerei wird Farbe hier nicht zur Darstellung eingesetzt, sondern als eigenständige Größe erfahrbar – als Mittel, um Raum, Tiefe und Bewegung unmittelbar wahrzunehmen.
Förderung und Projektpartner
Das Projekt Intervention: Scheunentor wird gefördert durch:
– Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden
– Kunstverein Bellevue-Saal e. V.
– Heimatverein Wiesbaden-Kloppenheim e. V.
Redaktion und Text
Vivien Rathjen www.kontext-werk.de
Interaktion: Scheunentor ist ein ortsbezogenes Kunstprojekt von Jutta Obenhuber im öffentlichen Raum von Wiesbaden-Kloppenheim. Ausgangspunkt sind zwei bestehende Scheunentore im Ortskern von Kloppenheim – die sogenannte Heimatscheune und eine ehemalige Pferdepension -, welche von der Künstlerin für einen begrenzten Zeitraum bearbeitet werden.
Das Projekt versteht sich als Interaktion in einen funktionalen alltäglichen Kontext. Durch die künstlerische Setzung werden die Tore aus ihrer rein praktischen Nutzung herausgelöst und als Bildträger, Wahrnehmungsfläche und Projektionsort neu lesbar. Dabei bleibt der Bezug zum Ort, seiner Geschichte und Nutzung bewusst erhalten.
“Mich interessiert die Frage, wie sich Malerei aus ihrer traditionellen Form als Tafelbild heraus in den gesellschaftlichen Raum erweitern lässt.
Die Scheunentorbilder sind für mich ein Weg, Malerei über den Bildträger hinaus zu denken – als etwas, das sich aus der Struktur des Ortes selbst entwickelt.” Jutta Obenhuber
Das Projekt bewegt sich an der Schnittstelle von Bild, Raum und Öffentlichkeit. Es ist im Alltag sichtbar und zugänglich. Die Interaktion entsteht aus der Situation vor Ort und entfaltet ihre Wirkung im Spannungsfeld zwischen landwirtschaftlichem Umfeld, dörflicher Struktur und zeitgenössischer Kunst.
Streifen bilden ein zentrales Prinzip im Werk von Jutta Obenhuber. Sie erscheinen als wiederkehrende Struktur, die nicht nur auf der Bildfläche entsteht, sondern aus Material, Rhythmus und Wiederholung entwickelt wird. In den Scheunentorbildern greifen farbig bemalte Holzlatten die vorhandene Konstruktion der Tore auf und machen deren Gliederung sichtbar.
Die Farbigkeit orientiert sich häufig an den Grundfarben und deren Variationen. In der Tradition von Minimal Art und Farbfeldmalerei wird Farbe hier nicht zur Darstellung eingesetzt, sondern als eigenständige Größe erfahrbar – als Mittel, um Raum, Tiefe und Bewegung unmittelbar wahrzunehmen.
Förderung und Projektpartner
Das Projekt Intervention: Scheunentor wird gefördert durch:
– Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden
– Kunstverein Bellevue-Saal e. V.
– Heimatverein Wiesbaden-Kloppenheim e. V.
Redaktion und Text
Vivien Rathjen www.kontext-werk.de














